Zum Wechsel von Bregenz nach Berlin

Zum Wechsel von Bregenz nach Berlin

VP-Kultursprecher Christoph Thoma gratuliert Elisabeth Sobotka zur Bestellung als Intendantin der „Staatsoper Unter den Linden“ in Berlin

„Ich bedaure den Wechsel von Elisabeth Sobotka nach Berlin sehr, da sie als Intendantin der Bregenzer Festspiele seit 2015 hervorragende Arbeit geleistet hat und viele nachhaltige, künstlerische Höhepunkte für Vorarlberg entwickelt hat“, so VP-Kultursprecher Christoph Thoma.

Die Bregenzer Festspiele sind die größte Kultureinrichtung Vorarlbergs, die seit Jahrzehnten internationales Renommée genießen. Alfred Wopmann hatte die Bregenzer Dramaturgie Mitte der 1980er-Jahre mit massentauglichen Opernaufführungen auf der Seebühne und Opernraritäten im Festspielhaus eingeleitet, David Pountney hat diese Akzente insbesondere mit Neuer Musik erweitert. „Elisabeth Sobotka, die als erste Frau an der Spitze der Festspiele steht, hat eigene Akzente gesetzt. Neben ‚Rigoletto‘ und ‚Carmen‘ auf dem See werden mir persönlich vor allem der faszinierende ‚Nerone‘ von Arrigo Boito sowie die Kooperationen mit dem Wiener Burgtheater in Erinnerung bleiben. Meilensteine für das Kulturland Vorarlberg“, ergänzt Thoma.

Aktuell stehen die Sanierung des Festspielhauses an, die Vorbereitungen für den Festspielsommer 2022 laufen auf Hochtouren, die Vorfreude auf die Premiere der „Madame Butterfly“ steigt. „Ich bin überzeugt, dass Festspielpräsident Hans-Peter Metzler und das Präsidium eine hochkarätige Nachfolge für Elisabeth Sobotka mit Blick auf die Festspiele 2025 finden wird“, schließt Thoma.

Christoph Thoma im Gespräch mit Elisabeth Sobotka über den Festspielsommer 2022: https://youtu.be/nlne9iBlY0I 

Foto: Vorarlberger Volkspartei


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