Kinderschutz im Montafon hat Vorbildcharakter

Kinderschutz im Montafon hat Vorbildcharakter

Der heutige Bericht im Sport- und Sozialausschuss des Vorarlberger Landtags zum Thema Kinderschutz hat unter anderem auch ein interessantes Modell aus dem Montafon vor den Vorhang geholt. „Wir haben 2015 unter dem Titel „familienfreundliches Montafon“ einen regionalpolitischen Arbeitsschwerpunkt definiert, an dem wir seither mit viel Energie arbeiten. Am Anfang stand ein Visionsprozess für das ganze Tal. Die damals definierten Ziele werden nun Schritt für Schritt umgesetzt, etwa im Bereich des Kinderbetreuungsangebotes, aber auch mit regelmäßigen Familiengipfeln als Plattform zum Austausch. Das Montafon ist auch eine der ersten Regionen, die bei „Vorarlberg lässt kein Kind zurück“ vollinhaltlich mitwirkt, da dabei auch ein starker Präventionsansatz verfolgt wird“, berichten Standesrepräsentant Jürgen Kuster und LAbg. Monika Vonier.

Ein wichtiger Teil des Projekts „familienfreundliches Montafon“ ist von Anfang an ein umfassendes Kinderschutzkonzept, das von der Familienzentrum gGmbh mit rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und rund 200 Kindern im Alter von 0,5 bis 3 Jahren erarbeitet wurde: „Wir haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Kleinkindbetreuungen umfassend geschult. Die Themen reichen vom Wickeln, Duschen bis zum Trösten von Kindern. All diese Tätigkeiten werden mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern professionell reflektiert. Auf regionaler Ebene wird das Thema Kinderschutz von der kompetenten Familienkoordinatorin vorangetrieben. Ein nächster Schritt wird sein, dieses Konzept auch in den Kindergärten und Schulen im Tal zu etablieren“, berichtet Standesrepräsentant Kuster über die positiven Erfahrungen mit dem Projekt „familienfreundliches Montafon“. Die gegenseitige Vernetzung und der damit verbundene Wissenstransfer soll in den kommenden Jahren weiter intensiviert werden: „Es heißt, um ein Kind groß zu ziehen, braucht es ein ganzes Dorf. Wir sind ein ganzes Tal und dieses Potenzial wollen wir bestmöglich nutzen!“, so Kuster abschließend.

Foto: Vorarlberger Volkspartei


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