Arbeitsmarkt: Ausgewogener Branchenmix ist wichtig für den Standort Vorarlberg

Die diese Woche vom AMS-Vorarlberg veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen sind für VP-Arbeitsmarktsprecher Harald Witwer Anlass, einmal mehr eine nachhaltige Standortpolitik für Vorarlberg einzufordern: „Derzeit verharrt die Arbeitslosenquote in Vorarlberg bei 5,9 Prozent. Das ist die geringste Quote im November seit dem Jahr 2001. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern schwankt die Quote in Vorarlberg im Jahresschnitt nur unwesentlich. Dies liegt auch am ausgewogenen Branchenmix im Land. Über 55 Prozent aller Beschäftigen kommen aus den Bereichen Industrie, Gewerbe und Handwerk. Mit 13 Prozent ist der Tourismus ebenfalls ein wichtiger Arbeitgeber. In Summe haben wir einen Branchenmix, um den uns viele Regionen beneiden“, berichtet Witwer.

Heimische Unternehmen müssen auch in Zukunft expandieren können

Im Bundesländervergleich hat Vorarlberg in diesem November (gemeinsam mit der Steiermark) die drittniedrigste Arbeitslosenquote vorzuweisen. Nur Salzburg (5,5 Prozent) und Oberösterreich (4,6 Prozent) schnitten besser ab. Für den Arbeitsmarktsprecher der Vorarlberger Volkspartei ist es deshalb eine wirtschaftspolitische Notwendigkeit, dass heimische Unternehmen auch in Zukunft Expansionsmöglichkeiten haben. „Wir brauchen eine Standortpolitik, die „Ja“ sagt zum produzierenden Gewerbe. Arbeitsplätze in der Industrie sind von eminenter Bedeutung! Deshalb wird das Land die begonnene Facharbeiteroffensive ungebremst fortführen!“

Digitalisierung verändert die Arbeitswelt

In den kommenden Jahren und Jahrzehnten wird die Digitalisierung Vorarlbergs Wirtschaft maßgeblich verändern. „Unsere Aufgabe ist es diese Chancen konsequent zu nutzen. Der Ausbau des Campus V, in enger Abstimmung mit der Weiterentwicklung der FH Vorarlberg ist dafür ein gutes Beispiel. Mit der „Digitalen Agenda“ der Landesregierung hat Vorarlberg eine gute Ausgangslage. Unsere Aufgabe ist es, die digitalen Kompetenzen bei den Beschäftigen in den Betrieben gut zu verankern, damit sie die neuen Möglichkeiten der digitalen Arbeitswelt möglichst produktiv umsetzen können,“ so Witwer abschließend.

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