Speicherteich: Kompromissvariante rasch umsetzen

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Abgespecktes Projekt schafft den Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit

Das neu von der Silvretta Montafon Bergbahnen GmbH (SiMo) eingereichte Projekt für die Errichtung des Speichersees Schwarzköpfle ist für VP-Tourismussprecherin Monika Vonier in seiner jetzigen Dimension eine gute Kompromissvariante. Die rasche Umsetzung der Pläne ist aus ihrer Sicht für die gesamte Talschaft von großer Bedeutung: „Schneesicherheit bedeutet für ein Skigebiet Zukunftssicherheit. Insofern sind Speicherteiche eine Notwendigkeit, weil sie die Qualität eines Skigebietes erhöhen. Sie ermöglichen erst eine längerfristige Planung und die damit verbundenen Investitionen. Unbestritten ist auch, dass Speicherteiche in unsere Kulturlandschaft bestmöglich integriert werden müssen. Dieser Zielsetzung fühlen sich aber auch die Touristiker der Region verpflichtet, weil sich gerade das Montafon immer mehr zu einer Ganzjahresdestination entwickelt, mit Gästen, die vor allem wegen dem "Naturerlebens Montafon" ins Tal kommen“.

Neues Projekt ist ein guter Kompromiss

Das neu eingereichte Projekt ist für Klubobmann Roland Frühstück in seiner nun vorliegenden Dimension ein guter Kompromiss, der den Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit beispielhaft schafft. „Der Verzicht auf den im ursprünglichen Projekt vorgesehenen Skipistenbau bzw. auf die skitechnischen Verbesserungsmaßnahmen an der Skiroute Nr. R44 machen das Gesamtprojekt deutlich kleiner. Auch wurde der geplante Nutzinhalt des Speichersees um gut 30.000 m3 reduziert“. „Insgesamt wird dadurch der Eingriff in die Landschaft deutlich reduziert,“ loben Vonier und Frühstück die Kompromissbereitschaft der Projektbetreiber.

Kompromissbereitschaft anerkennen

Sowohl Klubobmann Frühstück als auch Tourismussprecherin Vonier drängen nun auf den raschen Bau des projektierten Speichersees Schwarzköpfle: „Die Abteilung Umwelt- und Klimaschutz beim Amt der Vorarlberger Landesregierung vertritt die Rechtsansicht, dass das neu eingereichte Projekt nicht UVP-pflichtig ist. Damit wären die Voraussetzungen für eine rasche Genehmigung gegeben. Wir appellieren an die Kritiker des Projekts, diese Einschätzung zu akzeptieren und das Genehmigungsverfahren nicht unnötig zu verlängern. Die Projektbetreiber haben mit der Redimensionierung des Speicherteichs einen deutlichen Schritt in Richtung Umweltverträglichkeit gemacht. Nun liegt es an den Vertretern des Naturschutzes, diesen Kompromiss auch zu akzeptieren!“

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