Rekordinvestitionen in die Bildung

Landesvoranschlag 2020 hat einen eindeutigen Bildungsschwerpunkt

„In der Budgetdebatte im Landtag wurden die Investitionen im Bereich Bildung nur am Rande gestreift. Es macht jedoch Sinn, die Zahlen im Kapitel Bildung und Wissenschaft genauer zu betrachten“, sind VP-Bildungssprecherin Veronika Marte und VP-Wissenschaftssprecher Raphael Wichtl überzeugt. Vor allem im Bereich der Elementarpädagogik - der ersten Bildungseinrichtung im Land - ist das Investitionsplus am eindrücklichsten: Die Elementarpädagogik ist im Jahr 2020 mit 76,3 Millionen Euro dotiert, um 7,2 Millionen Euro mehr als 2019! Einen großen Teil machen dabei die Zuschüsse an Gemeinden und andere Einrichtungen zu den Personalkosten aus – für die Kindergärten: 41,3 Millionen Euro, für die Kinderbetreuung 23,3 Millionen Euro“, berichtet Veronika Marte.

Allein die Steigerung der Landesmittel in diesem Bereich - die Gemeinden tragen diese Steigerungen im Regelfall prozentuell mit - beträgt in den letzten fünf Jahren in Summe 21,1 Millionen Euro. „Seit dem Jahr 2014 ist die Zahl der Kinderbetreuungsplätze in Vorarlberg um 70 Prozent gesteigert worden!“, freut sich Bildungssprecherin Marte.

Insgesamt fließen im Jahr 2020 fast 95 Millionen Euro in die Bereiche Bildung, Forschung und Wissenschaft. Das sind um knapp fünf Millionen Euro mehr als im heurigen Budget. „Davon entfallen allein 22,3 Millionen Euro auf die Personalkosten für Lehrerinnen und Lehrer an den allgemeinbildenden Pflichtschulen, die vom Land zusätzlich zum Bundesschlüssel zur Verfügung gestellt werden und das bei gleichbleibenden Schülerzahlen“, erläutert Veronika Marte.

Wissenschaftssprecher Raphael Wichtl verweist auf die nach wie vor steigenden Studierendenzahlen an der FH Vorarlberg: „Wir haben einen neuen Höchststand von über 1.500 Studierenden im Wintersemester 2019/20. Diese Zahl verdeutlicht das ungebremste Interesse junger Menschen für die Studiengänge, die in Dornbirn angeboten werden. Umso wichtiger ist es, dass wir heuer 4,2 Millionen Euro in den Standort investieren und für die kommenden Jahre rund 50 Millionen Euro für den Aus- und Zubau eingeplant sind“.

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