Quo vadis Kulturhauptstadt?

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Volkspartei stellt Landtagsanfrage zur Zukunft der Kulturpolitik des Landes

Am 12. November 2019 hat Kulturminister Alexander Schallenberg die Entscheidung der Expertenkommission öffentlich gemacht, die oberösterreichische Kleinstadt Bad Ischl als österreichische EU-Kulturhauptstadt 2024 zu nominieren. Der Entscheidung des Ministeriums vorangegangen war ein intensiver Bewerbungsprozess, aus dem schließlich drei Finalisten hervorgegangen waren. Mit „Dornbirn plus“, also der Bewerbung der Messestadt mit den Partnern Feldkirch und Hohenems sowie dem Bregenzerwald, hatte Vorarlberg bis zuletzt ein „heißes“ Eisen auf der Shortlist der Bewerberorte. „Die Vorarlberger Bewerbung hat insbesondere im Rheintal eine neue kulturstrategische Dynamik ausgelöst. Das Bewerbungsverfahren setzte einen breiten Reflexionsprozess in Gang, der bestehende Strukturen hinterfragt hat und Raum für neue Ideen eröffnet hat“ erläutert Christoph Thoma, Kultursprecher der Vorarlberger Volkspartei die Grundlagen für die nun vorliegende Landtagsanfrage an Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink.

Anknüpfungspunkte für neue Initiativen

Insbesondere die strategischen Erkenntnisse der Kulturhauptstadtbewerbung von „Dornbirn plus Hohenems, Feldkirch und Bregenzerwald“, zusammengefasst in der Bewerbungsschrift/Bidbook 2, bieten aus der Sicht von Thoma eine Reihe von Anknüpfungspunkte für neue Initiativen.

Kultur als Brückenbauer

Angesichts dieser dynamischen Entwicklungen stellt sich für Christoph Thoma die Frage, wie die Landesregierung dieses kulturpolitische Potenzial unterstützen will: „Ich bin der Meinung, dass wir diesen kulturellen Rückenwind nutzen sollten, um vor allem jene Ideen weiterzuverfolgen, die unsere Regionen und Städte stärker miteinander vernetzen. Hier kann die Kultur auch zum Brückenbauer für die Politik werden.“  

 

Foto: Daniel Mauche


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