Bund und Land kooperieren bei der Netzstrategie

Star InactiveStar InactiveStar InactiveStar InactiveStar Inactive
 
Strategie für digitale Infrastruktur mit starkem Fokus auf den ländlichen Raum



Die Landesregierung bekennt sich in ihrem Arbeitsprogramm zu einer mit dem Bund abgestimmten Netzwerkstrategie sowohl im Bereich Glasfaserkabel als auch beim Ausbau des mobilen Netzes nach dem 5G Standard: „Ich erwarte mir von der neuen Bundesregierung eine rasche Umsetzung dieser Pläne vor allem auch für den ländlichen Raum. Für Vorarlberg ist eine gute digitale Infrastruktur in möglichst allen Talschaften des Landes eine echte Zukunftsinvestition, die Bund und Land gemeinsam zu schultern haben,“ formuliert VP-Wirtschaftssprecherin Monika Vonier ihre Erwartungen für die nahe Zukunft. Sie ist zuversichtlich, dass Wirtschaftsministerin Margarethe Schramböck engagiert die bereits ausgearbeiteten Pläne in diesem Bereich umsetzen wird. Auf Landesebene wurde die Zielsetzung definiert, eine Vorarlberger Netzwerkstrategie zu entwickeln, die in enger Abstimmung mit dem Bund und vor allem mit den Gemeinden erfolgt: „Wichtig ist mir eine enge Kooperation mit den Kommunen. Schnelles Internet in allen Regionen ist die Basis für eine gute Lebensqualität und einem innovativen Wirtschaftsstandort. Der Bund ist sowohl als Gesetzgeber als auch Financier der gewichtigere Akteur. Insofern ist er auch der Taktgeber bei den geplanten Ausbauvorhaben.“


Auch im Bereich der digitalen Verwaltung sind aus Sicht der Landtagsvizepräsidentin vorhandene Chancen zu nutzen. Zahlreiche Behördengänge können schon jetzt online bewältigt werden. „Hier gibt es noch Potenzial für weitere Schritte. Ganz im Sinne einer bürgernahen, serviceorientierten Verwaltung. Aber auch im persönlichen Bereich, etwa wenn es um die eigene Gesundheit geht, wäre es naheliegend, vorhandene Daten digital auf der E-Card zu sammeln und dem jeweiligen Dienstleister, etwa Ärzten, Apothekern, Physiotherapeuten oder mobilen Hilfsdiensten zur Verfügung zu stellen. Hier könnte Vorarlberg durchaus eine Pionierrolle einnehmen“, ist Vonier überzeugt.


Foto: ©Mauche Daniel

© 2020 Vorarlberger Volkspartei