Neue Strategie soll Rohstoff- und Deponieversorgung sichern

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Ausschussvorlage der Regierungsfraktionen findet breite Mehrheit

Im heutigen volkswirtschaftlichen Ausschuss wurde intensiv über die Versorgung des Landes mit Baurohstoffen diskutiert. „Wohnen, Verkehr, Hochwassersicherheit und vieles mehr sind ohne Baurohstoffe undenkbar. Es ist unbestritten, dass es sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll ist, den Bedarf der Vorarlberger Bauwirtschaft aus der Region zu decken. Umso wichtiger war es, dass die Landesregierung bereits im Jahr 2018 eine umfassende Bedarfsstudie zur Baurohstoffversorgung in Vorarlberg präsentiert hat, die die Kapazitäten der bestehenden Abbaugebiete detailliert erfasst und damit eine umfangreiche Basis für aktuelle Entscheidungen bietet“, berichtet VP-Wirtschaftssprecherin Monika Vonier. Neben dem Baustein Rohstoffgewinnung werden nun in einem zweiten Schritt die bestehenden Kapazitäten zur Deponierung von Baustoffen erhoben. „Dieses umfassende Zahlmaterial ist die Basis für eine nachhaltige Rohstoff- und Deponiestrategie des Landes für die kommenden Jahre“, so Vonier weiter.

Vonier zeigt sich im Anschluss an den Ausschuss erfreut darüber, dass die von Seiten der Regierungsfraktionen eingebrachte Ausschussvorlage auf breite Zustimmung stieß: „Die Landesregierung wird darin aufgefordert, aufbauend auf der Bedarfsstudie eine Rohstoff- und Deponiestrategie zu entwickeln, die das Ziel einer möglichst regionalen Selbstversorgung mit mineralischen und nachwachsenden Baurohstoffen sowie Deponierungsmöglichkeiten in den verschiedenen Landesteilen Vorarlbergs verfolgt. Dieser Beschluss wurde von allen Fraktionen mitgetragen“.

Laut der Wirtschaftssprecherin der Vorarlberger Volkspartei sollen darüber hinaus auch die Potenziale der Aufbereitung und Wiederverwertung sowie der Kreislaufwirtschaft detailliert erhoben werden sowie der Verringerung der Exporte und der Berücksichtigung des Natur- und Umweltschutzes besonderes Augenmerk geschenkt werden.

Foto: (c) Mauche Daniel 


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