Spitalscampus: wir rüsten uns für kommende Herausforderungen und bündeln die Kräfte

Spitalscampus: wir rüsten uns für kommende Herausforderungen und bündeln die Kräfte

Unter dem Titel „Vorarlberger Spitalscampus“ wird das Spitalsystem des Landes aktuell weiterentwickelt. Im Zentrum aller Überlegungen stehen zwei zentrale Ziele: die bestmögliche Patientenversorgung in Vorarlberg sowie der Erhalt attraktiver und sicherer Arbeitsplätze für alle Mitarbeitenden. Um diese Ziele zu erreichen, wird durch Schwerpunktsetzungen vorausschauend auf zentrale Herausforderungen wie Fachkräftemangel, steigende Patient:innen-Zahlen aufgrund der demographischen Entwicklung und finanzielle Rahmenbedingungen reagiert.

Die erste Phase mit Fokus auf Personalentlastung wurde im Sommer 2024 abgeschlossen. Dabei ging es vor allem um effiziente Abläufe in den Spitälern.
Seit 2025 werden die Phasen zwei und drei bearbeitet, in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Abteilungen werden fächerspezifische Strukturdialoge geführt. Ziel ist die Schaffung von Schwerpunkten und damit ein Bündeln der Ressourcen, vor allem der Fachkräfte. Diskutiert werden Arbeitsthesen in 14 Fachbereichen.

Der Prozess folgt einem partizipativen und transparenten Ansatz, derzeit werden die verschiedenen Möglichkeiten diskutiert und vertiefte Analysen durchgeführt. Die entwickelten Arbeitsthesen werden parallel auch mit relevanten Systempartnern abgestimmt – insbesondere dem Gemeindeverband, der Ärztekammer, dem Roten Kreuz und der Sozialversicherung. Alle diskutierten Modelle werden zudem wirtschaftlich bewertet.

Ziel ist es, bis Jahresende den Begutachtungsentwurf des Regionalen Strukturplans Gesundheit 2030 (RSG 2030) zu verabschieden – und damit die bestmögliche medizinische Versorgung für Patient:innen in Vorarlberg auf hohem Niveau verbunden mit attraktiven Arbeitspläten für die Mitarbeitenden auf Basis einer tragfähigen Finanzierung für Land und Gemeinden auch für die Zukunft abzusichern.


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