„Gezielte Landesunterstützung für vielfältige Bildungsangebote“

Landesregierung stellt für Vorarlberger Volkshochschulen weitere Beiträge in Höhe von insgesamt über 330.000 Euro bereit

Für die Vorarlberger Volkshochschulen hat die Landesregierung weitere Beiträge in Höhe von insgesamt über 330.000 Euro genehmigt, informieren Landeshauptmann Markus Wallner und Bildungsreferentin Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink. Die Summe beinhaltet den Sonderzuschuss im Rahmen des kürzlich geschnürten Familienpakets sowie die jährliche Landesunterstützung für das allgemeine Kursprogramm und für das Projekt Basisbildung. „Ziel ist, die vielfältigen Angebote in einer hohen Qualität für alle leistbar und leicht erreichbar zu halten“, betonen Wallner und Schöbi-Fink.

Bereits im Jänner und Februar sind Landesbeiträge für die an den Volkshochschulen (VHS) in Götzis, Bludenz und Bregenz angebotenen Lehrgänge zur Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung und die bewährte Bildungsmaßnahme Pflichtschulabschluss an der Volkshochschule Götzis bewilligt worden. Mit Blick darauf und mit Blick auf die erneute kräftige Zuwendung machen der Landeshauptmann und die Landesstatthalterin einmal mehr auf die wertvolle bildungspolitische Arbeit aufmerksam, die von den Vorarlberger Volkshochschulen geleistet wird: „Im Fokus steht, den Menschen durch Weiterbildung und -qualifizierung neue Chancen und Möglichkeiten zu eröffnen“.

Fest verankert
Im vielfältigen Bildungsspektrum des Landes sind die Volkhochschulen fest verankert. In praktisch allen Fachbereichen und Wissensgebieten werden an den Standorten in Bludenz, Bregenz, Götzis, Hohenems und Rankweil regelmäßig Kurse, Lehrgänge und Maßnahmen durchgeführt. Im Vorjahr haben die Vorarlberger Volkshochschulen insgesamt 2.410 Veranstaltungen mit rund 30.100 Kursteilnehmenden durchgeführt. Einen wichtigen Schwerpunkt bilden die Angebote zum Nachholen von Abschlüssen im Zweiten Bildungsweg. Neben dem Pflichtschulabschluss und verschiedenen Lehrabschlüssen werden auch Lehrgänge zur Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung angeboten.

Beim Projekt „Basisbildung“ handelt es sich um ein anerkanntes niederschwelliges Kurs- und Beratungsangebot, das in den vergangenen Jahren kontinuierlich auf- und ausgebaut wurde. Im Rahmen von 30-Stunden-Kursen können sich Erwachsene in den Bereichen Schreiben, Lesen, Sprechen, Alltagsmathematik und im Umgang mit Computern weitere Kompetenzen aneignen.

Eine zusätzliche Unterstützung wurde den Volkshochschulen im Rahmen des kürzlich geschnürten Familienpakets zuerkannt. Dabei geht es um die VHS-Aktivitäten im Bereich Lernhilfe und Lernunterstützung für Kinder während der Sommermonate. „Mit den Volkshochschulen wurde das Ziel vereinbart, dass für kein Kind pro Woche Lernunterstützung mehr bezahlt werden muss als 40 Euro“.

Die unverzichtbare Bildungsarbeit der Volkshochschulen soll auch künftig nach Kräften gefördert werden, versichern Wallner und Schöbi-Fink abschließend: „In Vorarlberg soll weiterhin ein breit gefächertes und qualitativ hochwertiges Angebot für all jene zur Verfügung stehen, die sich persönlich sowie beruflich weiterqualifizieren möchten“.

Foto: mauche.at


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