Intensive Vorbereitung für einen krisenfesten Bildungsbetrieb

Landesstatthalterin Schöbi-Fink: Maßnahmen- und Empfehlungskatalog für die elementarpädagogischen Einrichtungen und Schulen in Ausarbeitung

Gemeinsam mit dem Bund arbeiten die Vorarlberger Landesregierung und die Bildungsdirektion für Vorarlberg derzeit intensiv an einem Maßnahmen- und Empfehlungskatalog für den Bildungsbetrieb im Herbst. Dieser soll den elementarpädagogischen Einrichtungen und Schulen sowie den Eltern noch vor dem regulären Beginn des neuen Betreuungs- und Schuljahres am 14. September sowie dem Start der Sommerschule zur Verfügung gestellt werden. „Wir möchten unsere Bildungseinrichtungen bestmöglich unterstützen, damit sie gut vorbereitet und möglichst krisenfest ihre wichtigen Aufgaben in der Betreuung und im Unterrichten der Kinder und Jugendlichen erfüllen können“, betont Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink.

Das Ziel für den Herbst ist es, dass trotz einzelnen Covid-19-Fällen, die elementarpädagogischen Einrichtungen und Schulen grundsätzlich offenbleiben. Die betroffenen Personen bzw. Gruppen oder Klassen sollen gezielt abgesondert werden können, erläutert Schöbi-Fink: „Zudem geht es darum, die Eltern, die Betreuung und Arbeit unter einen Hut bringen müssen, zu entlasten.“

Zu diesem Zweck arbeitet das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung derzeit gemeinsam mit den Ländern sowie den Bildungsdirektionen einen Maßnahmenkatalog aus. Hierbei soll das vom Gesundheitsministerium entwickelte Ampelsystem mit entsprechenden Maßnahmen für die Schule unterfüttert werden. Dieser Katalog wird in Vorarlberg dann auch den elementarpädagogischen Einrichtungen empfohlen. „Was wir verhindern wollen, ist in Zukunft ganze Einrichtungen schließen zu müssen, wir wollen schnell und punktuell reagieren.
Ein komplettes Herunterfahren des Systems kann keine Lösung sein“, betont die Landesstatthalterin. Die Träger, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Mitarbeitenden in den elementarpädagogischen Einrichtungen und Schulen brauchen jedenfalls klare Empfehlungen.

Auch auf die strikte Einhaltung der Hygiene-Regeln wird nochmals ausdrücklich hingewiesen. So wird den Erhaltern und Trägern der Bildungseinrichtungen dringend empfohlen, jederzeit genügend Desinfektionsmittel vorrätig zu halten.

„Die Vorkehrungen an den Schulen sind zudem darauf ausgerichtet, dass im schlimmsten Fall wieder schnell auf distance learning umgestellt werden muss“, erläutert Landesstatthalterin Schöbi-Fink. So bilden sich die Pädagoginnen und Pädagogen über die PH Vorarlberg weiter im Bereich der Digitalisierung fort. Und aus den bisherigen Erfahrungen aus der Corona-Krise werden die Lehren gezogen: So muss sich beispielsweise jede Schule auf nur eine Lernplattform einigen.

Nach wie vor stehen für Informationen die Hotlines der Bildungsdirektion (Telefon 05574/4960, E-Mail This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.) sowie des Fachbereichs Elementarpädagogik im Amt der Landesregierung (0664/6255375 ) zur Verfügung.

Foto: mauche.at


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