Sicherheit bieten für das Vertrauen der Gäste

Landesrat Gantner präsentierte Winterstrategie bei Tourismusgipfel im Landhaus

Die bisherige Entwicklung der laufenden Sommersaison in Vorarlberg verläuft trotz Corona-Pandemie bis Ende August sehr ermutigend für die Tourismuswirtschaft. Dieser Erfolg kann allerdings nicht eins zu eins auf den kommenden Winter umgelegt werden. „Entscheidende Bedeutung kommt der Vertrauensbildung bei den potentiellen Gästen aus den Zielmärkten zu, um diese zu überzeugen, ihren Urlaub in Vorarlberg zu buchen“, so Landesrat Christian Gantner. Damit das gelingt, hat der Tourismuslandesrat gemeinsam mit Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher zu einem „Wintertourismusgipfel“ geladen. Rund 40 Personen aus der Branche nahmen daran teil. Die Teilnehmenden haben eine umfassende Strategie für den anstehenden Wintertourismus erarbeitet. Details werden morgen, Dienstag 15. September, präsentiert.

Gemeinsam mit Verantwortungsträgerinnen und -trägern aus dem Tourismusbereich hat das Land frühzeitig mit den Vorbereitungen für die anstehende Wintersaison begonnen. „Das Augenmerk liegt auf der Gesundheit der Gäste und Mitarbeitenden und den dafür nötigen Sicherheitsvorkehrungen in den Betrieben – Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe genauso wie Seilbahnen und Schilifte, Schischulen usw.“, führt der zuständige Tourismusreferent Christian Gantner aus. Beim Gipfel im Montfortsaal des Landes waren rund 40 Personen anwesend: Bürgermeister aus Tourismusgemeinden, die Geschäftsführer der verschiedenen Destinationen, Interessensvertreter aus Wirtschaftskammer und Hoteliersvereinigung sowie weitere Expertinnen und Experten.

Corona entscheidet über Urlaubsbuchung

In der Wahrnehmung vieler hat besonders der Skitourismus dazu beigetragen, dass sich COVID-19 intensiv in Westösterreich und unseren Nachbarländern verbreitet hat. Auswirkungen von möglichen touristischen Corona-Hotspots schlagen sich daher nicht nur in einer medialen Berichterstattung und beschädigten Reputation für die Urlaubsdestination nieder, sondern vor allem unmittelbar in Stornierungen und dem Gäste-Buchungsverhalten.

In einer aktuellen von clavis beim market-Institut in Auftrag gegebenen repräsentativen Studie wurden 1.200 österreichische und deutsche Wintersport-Gäste zur ihrer Stimmungslage und ihren Reiseplänen für die Wintersaison 20/21 befragt. Dabei wird klar deutlich, dass Implementierung und Kommunikation von COVID-19-Sicherheitskonzepten wichtige Faktoren bei der Vorbereitung auf den Winter darstellen: Zwei Drittel der österreichischen und drei Viertel der deutschen Urlauber definieren das Thema Corona als wichtigen Parameter für ihre Urlaubsvorbereitung. Potenziellen Gästen ist es wichtig, dass nicht nur in den Tourismusbetrieben, sondern im gesamten Urlaubsort ein koordiniertes und klar erkennbares Sicherheitskonzept vorliegt und dies auch aktiv kommuniziert wird.

„Dementsprechend gilt es, diese Entscheidungsparameter des Gastes als Wettbewerbsvorteil für Vorarlberg zu nutzen und eine landesweit mit den Akteuren und Destinationen abgestimmte Winterstrategie anzubieten“, so Landesrat Gantner. „Wir wollen allen – unabhängig davon, wo in Vorarlberg sie urlauben – ein Gefühl der Sicherheit vermitteln“, LR Gantner.

Strategie hat drei Stoßrichtungen

Die diskutierte Strategie setzt auf drei Erfolgsfaktoren: auf starke Destinationen, sichere Betriebe und gesunde Gäste. Für alle diese drei Bereiche wurden beim Tourismugipfel konkrete Maßnahmen vereinbart. Sie reichen von der Kommunikation mit den Gästen über Fragen der Testungen und des Contact-Tracing bis hin zu speziellen Schulungen für Mitarbeitende und besondere Maßnahmen zum Schutz der Gäste.

„Ziel ist, dem Gast wird ein besonderes Maß an Sicherheit zu vermitteln und damit seine Entscheidung für einen Urlaub in Vorarlberg positiv zu beeinflussen“, so der Tourismuslandesrat abschließend.

Download >> Wintertourismus Präsentation 

Foto Serra Alexandra


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