Corona-Ampel: Region Rheintal/Walgau wird auf orange geschaltet

Die übrigen Regionen werden bzw. bleiben gelb; LR Rüscher: „Infektionen nach wie vor vor allem in Ballungsräumen zu verzeichnen“

Die Einstufungskommission des Landes Vorarlberg hat in der heutigen Sitzung der Ampel-Bundeskommission vorgeschlagen, die Region Rheintal/ Walgau auf orange zu schalten. Die Bundeskommission ist diesem Vorschlag gefolgt - die Umschaltung der Ampel geschieht somit morgen, Freitag, 25.9., im Laufe des Tages. Der Vorarlberger Ballungsraum erhält eine einheitliche Farbe. Alle anderen Regionen des Landes bleiben gelb bzw. werden auf gelb umgestuft, informiert Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher: „Nach wie vor haben wir in den Ballungsräumen die größten Herausforderungen.“

„Mit dieser Einstufung gelten damit im gesamten dicht besiedelten Gebiet in Vorarlberg dieselben Regelungen. Wir schaffen damit mehr Klarheit“, so die Gesundheitslandesrätin.

Damit stellt sich in Vorarlberg folgende Situation dar:
• Region Rheintal/Walgau: orange
• Region Klostertal/Arlberg: gelb
• Region Montafon/Brandnertal: gelb
• Region Großes Walsertal: gelb
• Region Bregenzerwald/Kleinwalsertal: gelb.

Mit dieser Regionen-Einteilung übernehme Vorarlberg eine Vorreiterrolle in Österreich, erklärt Landesrätin Rüscher. Die Bundesländer Tirol und Niederösterreich würden in der kommenden Woche dem Vorarlberger Beispiel folgen. Ein weiterer Schritt in Richtung Vereinfachung sei auch gelungen, in dem der Bund in seiner Ampeldarstellung dem differenzierten Vorarlberger Beispiel folgen werde: „Damit ist auch hier die Information für die Bevölkerung einheitlich und besser nachvollziehbar“, so Martina Rüscher. Auch der Bund werde seine Umstellung im Laufe des Freitags vornehmen.

Martina Rüscher betont, dass neben den bundesweit verschärften Maßnahmen im Bereich des Mund-Nasen-Schutzes und in der Gastronomie in den orangen Gebieten des Landes strengere Regeln im Veranstaltungsbereich gelten: Indoor maximal 250 Personen und outdoor maximal 500 – in beiden Fällen bei zugewiesenen Sitzplätzen. Die bereits angekündigte Vorverlegung der Sperrstunde von ein Uhr auf 22 Uhr gilt ab Freitag im gesamten Landesgebiet - unabhängig von der Ampeleinstufung.


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