Verstärkter Einsatz für mehr Regionalität am Teller

LR Gantner begrüßt die Initiative „Das isst Österreich“ der Landwirtschaftskammern Österreich und des BMLRT für mehr Bewusstsein für regionale Produkte

Die aktuelle herausfordernde Situation hebt einmal mehr die Wichtigkeit der regionalen Versorgung hervor. Deshalb begrüßen Landesrat Christian Gantner und Landwirtschaftskammerpräsident Josef Moosbrugger die aktuelle Initiative „Das isst Österreich“ der Landwirtschaftskammern Österreich und des BMLRT am Vortag des morgigen Welternährungstages. „Ein landesweites Projekt stärkt uns dabei, mehr Bewusstsein für heimische Lebensmittel zu schaffen und gibt der Vorarlberger Landwirtschaft eine große Chance, ihren Versorgungsauftrag wahrzunehmen“, sind sich Gantner und Moosbrugger einig.

„Das Ziel ist mehr Regionalität am Teller und dafür muss das Angebot an lokalen Produkten vorhanden und erkennbar sein“, so der Landesrat. Bereits mit dem Regierungsbeschluss „Regionalität in aller Munde!“ setzte die Landesregierung einen wichtigen Schritt zur Verwendung von heimischen Lebensmitteln in landesnahen Einrichtungen und geht damit als gutes Beispiel voran, vermehrt regionale Produkte zu verwenden. „Gerade die herrschenden Coronavirus-Situation zeigt, es ist von entscheidender Bedeutung, dass die heimische Landwirtschaft ihren Versorgungsauftrag für die Bevölkerung wahrnimmt. Dazu ist es unverzichtbar, produktionsfähige Bauernhöfe in unserem Land zu erhalten“, so Gantner. Im gleichen Atemzug bedeute das aber auch für die Bevölkerung, Bekenntnis für regionale Qualität zu zeigen. „Jeder Einkaufszettel ist auch ein Stimmzettel für Regionalität“, betont der Landesrat.

„Das isst Österreich“
Die Bundesinitiative schafft noch mehr Bewusstsein für Qualität aus der Region und zeigt auf, wie wir diese klar erkennen. „Kaufen wir nur ein Prozent mehr heimische Produkte, so schaffen wir bereits 3.100 neue Arbeitsplätze“, erklärt Landwirtschaftskammerpräsident Josef Moosbrugger. Damit können die lokalen landwirtschaftlichen Betriebe gesichert, die regionale Wertschöpfung gesteigert und lebenswerte Regionen in Österreich somit gefördert werden. Wer regional einkauft, erreiche damit eine positive Kettenreaktion für ganz Österreich – eine Win-Win-Situation, verdeutlicht Moosbrugger: „In den Märkten soll es ‚mehr Regal für Regional‘ geben, damit so heimische Produkte für die Konsumentinnen und Konsumenten einfach zu erkennen sind“, so Moosbrugger weiter.

Wichtige Partnerschaften
Damit der eigenständige Weg zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft gelingen kann, brauche es das Miteinander in Form der Regionalpartnerschaften mehr als je zuvor, betont Landesrat Gantner, „vor allem die Kooperation von Bäuerinnen und Bauern mit Verarbeitern, Vermarktern, Handel, Gastronomie, Tourismus und den Konsumentinnen und Konsumenten“ sind wichtig. Dafür setzt sich seit September 2020 Gebhard Flatz als Regionalitätsmanager mit Sitz in der Landwirtschaftskammer Vorarlberg ein. „Den vorbildlichen Einsatz aller Akteure im Rahmen unseres regionalen Versorgungsnetzes gilt es mit voller Kraft zu unterstützen“, bedankt sich der Landesrat bei allen Partnern abschließend.

Foto: Alexandra Serra


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