Generelle Sonntagsöffnung ist abzulehnen

ÖAAB Landesobmann Harald Witwer spricht sich gegen verkaufsoffene Sonntage im Advent aus.
 
Eine klare Absage erteilt ÖAAB-Landesobmann Harald Witwer der Forderung von WK-Präsident Harald Mahrer noch einer generellen Sonntagsöffnung im Handel und längeren Öffnungszeiten. „Viele Handelsangestellte sind gerade in der Pandemiezeit sehr belastet. Sie jetzt auch noch an den Sonntagen zur Arbeit zu verpflichten ist entschieden abzulehnen,“ so Witwer.

Betreffend der Sonn- und Feiertagsöffnung gibt es in Vorarlberg seit über 20 Jahren eine bewährte Lösung. Diese ermöglicht einerseits den kleinen Familienbetrieben und dem kleinstrukturierten Lebensmittelhandel auch an diesen Tagen für zwei Stunden offen zu haben und davon zu profitieren. Andererseits wird durch die Regelung auch verhindert, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Handel an Sonn- und Feiertagen arbeiten müssen“, erklärt der Obmann der Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmervertretung der Vorarlberger Volkspartei.

Eine große Mehrheit der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger lehnt generelle Öffnungszeiten an Sonn- und Feiertagen ab. Dass es Inhabern erlaubt ist, zwischen 7:00 Uhr und 12:00 Uhr zwei Stunden offen zu halten, unterstützt kleine, familiengeführte Betriebe. „Die Sonntagsöffnung darf aber keinesfalls auf dem Rücken der Angestellten erfolgen, die sich ihre Freizeit an den Wochenenden redlich verdient haben“, so der ÖAAB-Landesobmann abschließend.

Foto: (c) Mauche.eu


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