Gantner: „Seilbahnwirtschaft managt Krise mit Mut und viel Flexibilität“

Vorarlbergs Seilbahnunternehmen hätten in den vergangenen Wochen und Monaten gerade auch im Rahmen der gemeinsam erarbeiteten Strategie „Winterkodex Vorarlberg. Sicher ein guter Winter“ ein gehöriges Maß an Umsicht und vor allem größtes Verantwortungsbewusstsein an den Tag gelegt. Besonders die Öffnung zu Weihnachten war ein wichtiger und richtiger Schritt, wofür den Seilbahnen großer Dank gebührt. Das hat Tourismuslandesrat Christian Gantner bei seinem Besuch der 52. Vorarlberger Seilbahntagung in der Wirtschaftskammer in Feldkirch am Donnerstag (25. März) klargestellt. Er zeigte sich im Interview beeindruckt, wie mutig und entschlossen die Branche agiert und mit wie viel Flexibilität der schwierigen Situation begegnet wird.

Bei der Tagung sind nicht nur Belastungen und Herausforderungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie diskutiert worden, sondern es ging auch um neue Chancen und Perspektiven und es wurde ein Ausblick in Richtung bevorstehende Sommersaison unternommen. Mehr als hundert Teilnehmende folgten via Live-Übertragung der diesjährigen Seilbahntagung. An der Podiumsdiskussion in der Wirtschaftskammer Vorarlberg haben neben Landesrat Christian Gantner auch Andreas Gapp als Obmann der Fachgruppe Seilbahnen, der Geschäftsführer von Vorarlberg Tourismus, Christian Schützinger, sowie Marketing-Experte Markus Bischof physisch teilgenommen. Zuvor ist die gesamte Diskussionsrunde negativ getestet worden und die Veranstaltung fand entsprechend den gültigen Abstands- und Hygienebestimmungen statt.

Seilbahnwirtschaft als „Impuls- und Zukunftsgeber“
In seinen Ausführungen strich Landesrat Gantner die Bedeutung einer qualitativ hochwertigen Seilbahninfrastruktur für den heimischen Tourismus und die Lebens- und Erholungsqualität in Vorarlberg heraus. „Die Vorarlberger Seilbahnwirtschaft ist nicht nur Impuls- sondern auch Zukunftsgeber in vielen Regionen Vorarlbergs“, betonte der Tourismuslandesrat. Thematisiert hat er ebenso die massiven Umsatzeinbußen, die das Gros der Unternehmen in der zu Ende gehenden Wintersaison 2020/21 verzeichnet. Besonders bedankte sich Gantner dafür, dass die Seilbahnen mit ihrem Betrieb über Weihnachten gerade auch für die einheimische Bevölkerung einen wichtigen Beitrag geleistet haben. Darüber hinaus sei der Beweis erbracht worden, dass der Schitourismus keine negativen Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen hatte, was sogar die AGES-Zahlen bestätigen. Nicht zuletzt aufgrund der derzeitigen Ausgangssituation Vorarlbergs als „Modellregion“ sieht Gantner der Sommersaison durchaus positiv entgegen.

Foto: Mauche


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