Öffnungsschritte und Unterstützung für den Arbeitsmarkt tragen langsam Früchte

LAbg. Harald Witwer, VP-Arbeitsmarktsprecher und ÖAAB-Landesobmann, zeigt sich aufgrund der aktuellen Arbeitsmarktzahlen vorsichtig optimistisch für die kommenden Monate.

„Gleich zwei Zahlen aus den aktuellen Arbeitsmarktdaten lassen hoffen, dass sich die Lage in Vorarlberg nach und nach entspannen könnte“, so der VP-Arbeitsmarktsprecher. „Einerseits sind die Zahlen an arbeitslos vorgemerkten Personen im Vergleich zum Vorjahr und zum Vormonat deutlich zurückgegangen. Parallel dazu ist auch das Angebot an offenen Stellen wieder größer geworden. Diese steigende Personalnachfrage zeigt, dass die unterstützenden Maßnahmen von Bund und Land greifen und die Unternehmen auch durch die Öffnungsschritte wieder mehr Personal benötigen.“

Besonders freue Witwer, dass sehr viele Arbeitssuchende die Zeit genutzt haben, um sich höher zu qualifizieren. „Gerade in Zeiten des ausgeprägten Fachkräftemangels im Rheintal ist es sehr zu begrüßen, dass deutlich mehr Vorarlbergerinnen und Vorarlberger die Angebote zur Weiterbildung in Anspruch nehmen. Wenn man bedenkt, dass die Arbeitslosenquote mit steigender Ausbildung sinkt, ist das eine sehr nachhaltige Investition, die sich beim Wiedereintritt in ein Beschäftigungsverhältnis auf jeden Fall rechnen wird.“

Hinzu komme außerdem, dass auch die große Unterstützung des Landes für ausbildende Betriebe ihre Früchte trage. „Hier für die Unternehmen Anreize zu schaffen, jungen Menschen den Einstieg ins Arbeitsleben zu ermöglichen und so die eigenen Fachkräfte auszubilden, ist ein deutliches Signal der Politik. Wir wollen Vorarlberg zum chancenreichsten Lebensraum für Kinder machen. Solche Initiativen zeigen, dass dieses Vorhaben absolut ernst gemeint ist und mit großem Einsatz forciert wird.“


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