Psychologische Unterstützung an den Schulen wird optimiert

Die COVID-19-Pandemie stellt die junge Generation vor verschiedenste Herausforderungen: „Homeschooling, Distance-Learning und hybride Unterrichtsformen sind für unsere Schülerinnen und Schüler mittlerweile der Alltag. Bei immer mehr von ihnen hinterlassen diese Herausforderungen psychische Spuren, die wir alle sehr ernst nehmen sollten“, berichtet die Ausschussvorsitzende des Bildungspolitischen Ausschusses, Veronika Marte. Als positives Signal wertet sie deshalb den heutigen einstimmigen Beschluss im Ausschuss, das bestehende Angebot an psychosozialer Unterstützung an den Schulen genau zu analysieren und im Anschluss auch entsprechend zu optimieren: „Im Bereich der Pflichtschulen hat das Land Vorarlberg bereits einen gut aufgestellten Prozess für psychosoziale Unterstützungssysteme eingeleitet. Die Höheren Schulen, welche grundsätzlich in die Kompetenz des Bundes fallen, profitieren von diesem Prozess noch nicht. Insofern ist es auch gut und richtig, dass der Landtag nun an den Bund herantritt und ihn zum Handeln auffordert“, berichtet VP-Bildungssprecherin Marte.

Bund ist säumig

Marte berichtet, dass von Bundesseite derzeit sechs Planstellen für Schulsozialarbeit für Vorarlberg zugesagt sind, welche zu 50 Prozent vom Bund finanziert werden. „Bis jetzt sind davon nur zwei eingerichtet. Ich bin der Meinung, dass hier von Seiten des Ministeriums rasch eine Aufstockung in Angriff genommen werden sollte. Ich hoffe, dass ein entsprechender Beschluss des Vorarlberger Landtags diesen Prozess beschleunigen wird. Im Sinne der Jugendlichen und Kinder ist das auch ein Gebot der Stunde“, betont die Ausschussvorsitzende abschließend.


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