Die Volksschulen zum Klingen bringen

VP-Grüne Landtagsinitiative zur Stärkung der elementaren Musikpädagogik im Kultur- und Bildungsausschuss einstimmig verabschiedet


„Ein wesentlicher Baustein auf dem Weg des Landes Vorarlberg zum chancenreichsten Lebensraum im Jahr 2035 ist der Ausbau von kulturellen Bildungsangeboten für Kinder“, ist der studierte Musikpädagoge und VP-Kunst- und Kultursprecher Christoph Thoma überzeugt. Elementare Musikpädagogik spielt dabei ab dem Kindergartenalter eine zentrale Rolle, bezieht den Menschen aktiv in musikalisch-künstlerische Prozesse ein und ermöglicht ein intensives Wahrnehmen, Erleben und Begreifen von Musik in all ihrer Vielfalt. Umso erfreulicher ist der heutige einstimmige Beschluss im Kultur- und Bildungssauschuss unter der Leitung von LAbg. Veronika Marte, die ‚Elementare Musikpädagogik‘ – im Zusammenwirken der Vorarlberger Volksschulen und Musikschulen – in Form eines Tandem-Unterrichts mit Lehrenden an Volks- und Musikschulen weiter auszubauen. „Unser Ziel ist es, Schulkinder möglichst früh die Möglichkeit zu eröffnen, sich musikalisch zu entfalten. Das soll sehr niederschwellig passieren. Ich hoffe, dass wir mit dieser Initiative unsere Volksschulen im wahrsten Sinne des Wortes zum Klingen bringen“, so Thoma weiter.

Das Konzept eines ganzheitlichen und prozessorientierten Unterrichts, welcher im Tandem von Volksschul- und Musikschulpädagoginnen und -pädagogen angeboten wird, und bei dem Musik, Bewegung, Stimme sowie Sprache in Beziehung und Wechselwirkung zueinander treten, ist aus Sicht von Thoma in jeder Hinsicht zukunftsweisend. „Es ermöglicht Kindern niederschwelligst in die Welt der Musik einzutauchen und deren Faszination in allen Facetten zu erleben. Ein musisches Talent kann das Leben vieler Menschen unendlich bereichern. Insofern ist diese Initiative auch eine Investition in die Lebensqualität des Landes,“ so Christoph Thoma abschließend.

Foto: VP Vorarlberg


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