Ein Chancenpaket für unsere Jugend

Regierungsfraktionen reagieren mit einer Reihe von Maßnahmen auf die Herausforderungen der Pandemie

„Junge Menschen und Kinder stehen vor der Tatsache, dass sie Teile ihrer Jugend und Kindheit anders erleben, als dies die Generationen vor ihnen und hoffentlich auch nach ihnen tun werden“, erläutert VP-Jugendsprecher Raphael Wichtl eine aktuelle Landtagsinitiative der beiden Regierungsfraktionen mit der klaren Zielsetzung, dass Kinder und Jugendliche gut begleitet und gestärkt aus der Krise kommen: „Wir wollen deshalb ein Chancenpaket ausarbeiten, das konkrete Maßnahmen in den Bereichen Bildung, Arbeit und Lehre, Freizeit und Familien sowie Psychosoziale Gesundheit vorsieht.“

Raphael Wichtl und seine Abgeordnetenkollegin Christina Metzler sehen in dieser parlamentarischen Initiative eine Reaktion auf mehr als ein Jahr „Home-Schooling“, aber auch „Home-Office“ der Eltern. Dazu kamen die wochenlangen „Lockdown-Situationen“, die oft auch räumlich sehr beengend waren. „Auch die Freizeit wurde durch das Virus auf den Kopf gestellt: Keine persönlichen Kontakte, kein Vereinsleben, kein Sport – wesentliche Alltagsbeschäftigungen im Leben eines jungen Menschen waren aufgrund der Pandemie nicht möglich“, erläutert Christina Metzler.

Viele Kinder und Jugendlichen sind dennoch an diesen Herausforderungen gewachsen: Sie sind digital fitter als die Generation vor ihnen. Sie haben Familie in einem positiven Sinne intensiver erlebt und eine engere Bindung zu ihren Eltern aufgebaut. Sie sind in Sachen Selbstorganisation und -verantwortung vielen Erwachsenen ebenbürtig.
Bei anderen Kindern und Jugendlichen hat die Pandemie Spuren hinterlassen: Psychisch und sozial. Dazu die beiden VP-Abgeordneten: „Es braucht deshalb nicht nur ein Impulsprogramm für unsere Wirtschaft, sondern vor allem auch ein Chancenpaket für unsere Kinder und Jugendlichen: Ganz im Sinne der Marke Vorarlberg: Chancenreichster Lebensraum für Kinder bis 2035!“

Wichtig ist es in diesem Zusammenhang nicht nur über diese Generation zu reden, sondern sie von Anfang an strukturiert und professionell in die Erarbeitung des Chancenpakets einzubinden. „Deshalb ist es uns ein Anliegen, dass die Betroffenen in die Erarbeitung des Chancenpakets eingebunden sind. Das wird durch den Antrag auch sichergestellt“, betont Jugendsprecher Wichtl abschließend.

Foto: Vorarlberger Volkspartei


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