LR Rüscher: „Letzte Impfstraßen-Tage laufen auf Hochtouren“

Der Betrieb in den Impfstraßen des Landes wird mit Ende dieser Woche auslaufen, informiert die zuständige Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher. In weiterer Folge werden die Corona-Schutzimpfungen von den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten in den Ordinationen durchgeführt. Für die aktuelle Impfwoche, die am Freitag (23. Juli) beginnt und bis Sonntagabend (25. Juli) andauert, sind bisher in den Impfstraßen über 15.000 Immunisierungen vereinbart. Größtenteils handelt es sich dabei um Zweitimpfungen. Einige hundert Plätze stehen wieder im Rahmen von Impfungen ohne Voranmeldung am Freitag (23. Juli) und Samstag (24. Juli) zur Verfügung, teilt Rüscher mit.

Zum Einsatz werden in den Impfstraßen in Dornbirn, Nenzing und Bregenz die Mittel von BioNTech/Pfizer, Moderna sowie Johnson & Johnson kommen. An bisher noch nicht Geimpfte wendet sich die Gesundheitslandesrätin mit dem Appell, am Freitag (23. Juli) oder Samstag (24. Juli) einen Erstimpftermin ohne Voranmeldung zu nützen. „Geimpft wird, solange der Vorrat reicht“, versichert Rüscher: „Schützen Sie damit sich selbst, Ihr persönliches Umfeld und unsere Gemeinschaft als Ganzes“.

Freitags wird im Dornbirner Impfzentrum zwischen 10:00 Uhr und 12:00 Uhr kostenlos und anmeldefrei Johnson & Johnson verimpft. Am Samstag finden die Immunisierungen ohne Anmeldung in der Zeit von 10:30 Uhr bis 15:00 Uhr im Dornbirner Impfzentrum statt. Impfbereite Personen können zwischen den beiden Impfstoffen von Johnson & Johnson sowie Biontech/Pfizer frei wählen.

Der Impfbus wurde personell aufgestockt und wird nächste Woche wieder im Einsatz sein – die konkreten Termine werden nach Fixierung zeitnah veröffentlicht.

Umstellung auf Termin-Buchungssystem

Die heuer im Februar eingerichteten Impfstraßen werden ihren Betrieb mit Ende dieser Woche bis auf weiteres einstellen, kündigt Rüscher an. Einzig die Impfstraße in Bregenz steht als Backup zur Verfügung. Die Impfstraßen hätten sich sehr bewährt, zieht die Gesundheitsreferentin eine positive Bilanz. Ihren Dank richtet sie an die engagierten Impfteams, die in den Impfzentren „über Wochen und Monate hinweg herausragende Arbeit im Dienste des Gesundheitsschutzes geleistet haben“.

Die noch offenen Zweitimpfungen aus den Impfstraßen können an diesem Wochenende abgearbeitet werden, danach wird die Umstellung vom bisherigen Einlade- hin zu einem Buchungssystem final abgeschlossen. Landesrätin Rüscher macht auf einige Vorteile aufmerksam: „Impftermine können selbstständig und direkt bei einer Ärztin oder einem Arzt gebucht werden. Ort und Zeitpunkt der Impfung und auch der Impfstoff lassen sich unter www.vorarlberg.at/vorarlbergimpft ganz individuell auswählen“.

Vermehrt positive Reiserückkehrende

Um Vorarlberg möglichst sicher durch die Urlaubszeit zu bringen und die stabile und derzeit gut beherrschbare Infektionslage nicht zu gefährden, erneuert Rüscher ihre Aufforderung an alle Reiserückkehrenden, sich am ersten und am dritten Tag nach der Rückreise auf eine mögliche COVID-19-Infektion testen zu lassen. Nach einem Auslandsaufenthalt sollte der eigene Gesundheitszustand grundsätzlich aufmerksam beobachtet werden. „Wir setzen ganz stark auf die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger. Bei Symptomen bitte unverzüglich die Hotline 1450 kontaktieren“, hält Landesrätin Rüscher fest.

Meldung von Kontaktpersonen

Auch in Vorarlberg setzt sich die Delta-Variante durch, die Neuinfektionen der letzten Tage sind ausschließlich auf diese Variante zurückzuführen und ein Anstieg der Fallzahlen wird verzeichnet. Nach wie vor ist es für die Pandemiebekämpfung unerlässlich, bei der Kontaktpersonenliste wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen. Mit diesen Angaben lassen sich mögliche Infektionsketten frühzeitig unterbrechen. Das direkte Umfeld – Familie, Angehörige und Arbeitskolleg:innen – wird damit geschützt. Zudem kann eine weitere Ausbreitung verhindert werden.

Kostenlose Impfmöglichkeit nützen

Für eine kostenlose und freiwillige Corona-Schutzimpfung steht weiterhin im Internet die Seite www.vorarlberg.at/vorarlbergimpft bereit. Wer keinen Internetzugang und keine E-Mail-Adresse besitzt, wird gebeten, sich an Familienangehörige oder Bekannte zu wenden, die behilflich sein können. Wer auch diese Möglichkeit nicht hat, kann sich über die kostenlose Impf-Hotline 0800 201 361 telefonisch melden und erhält entsprechende Unterstützung.

Nützliche Informationen rund ums Impfen sind auf den Seiten des Landes unter www.vorarlberg.at/vorarlbergimpft erhältlich, darüber hinaus unter www.1450-vorarlberg.at sowie unter www.rund-ums-impfen.at.

Foto: VLK/Serra


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