LSth.in Schöbi-Fink besuchte Eröffnung des neuen Kindercampus Sulz

„Es ist nicht nur eine wertvolle Investition in die Frühförderung, sondern zugleich eine Investition in die Familien- und Kinderfreundlichkeit und damit in die Zukunft der Gemeinde“. Das sagte Bildungsreferentin Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink bei der Eröffnung des neuen Kindercampus in Sulz am Freitag (10. September). Der Gemeinde gratulierte sie zum erfolgreich umgesetzten Großprojekt. Über vier Millionen Euro sind investiert worden. Die Landesunterstützung beläuft sich auf über 1,3 Millionen Euro. „Sulz ist um einen sozialen Treffpunkt reicher. Von der guten Infrastruktur profitieren die Kinder, das qualifizierte pädagogische Personal und die Eltern gleichermaßen“, unterstrich die Landesstatthalterin.

Vorarlberg habe sich das ambitionierte Ziel gesteckt, bis 2035 zum chancenreichsten Lebensraum für Kinder werden, erinnerte die Bildungsreferentin. Damit werde der Fokus auf einem grundlegenden Standortfaktor der Zukunft gerichtet. „Projekte wie der neue Kindercampus Sulz unterstützen unsere Schwerpunktsetzung auf Familien und die junge Generation“, erklärte Schöbi-Fink. Mit Blick auf den Campus sprach sie von einer „gelungenen Umsetzung“ und einer „für das Dorfleben nachhaltigen Investition“. Dazu werde im neuen Haus ein innovatives Konzept verfolgt. Ein großes Dankeschön richtete sie in dem Zusammenhang an die motivierten Pädagoginnen: „Sie fordern und fördern unsere Jüngsten – mit viel Einfühlungsvermögen und großartigem Engagement“.

Im neuen Haus finden künftig zwei ganztägig geführte Kindergartengruppen und vier Kinderbetreuungsgruppen Platz. Neben dem Engagement des pädagogischen Personals würden ebenso die infrastrukturellen Voraussetzungen maßgeblich über die Betreuungsqualität mitentscheiden, sagte die Landesstatthalterin. Die hochwertigen Angebote wären eine „wertvolle Ergänzung zur elterlichen Erziehung“. Im Vordergrund stehe, die Fähigkeiten und Begabungen der Kinder frühzeitig zu fördern und damit die Bildungschancen positiv zu beeinflussen. Dieser Anspruch spiegle sich auch deutlich im pädagogischen Konzept der KiBe Sulz wider, hielt Schöbi-Fink fest: „Danach sollen die Kinder zur Selbständigkeit animiert werden, in einer vertrauensvollen Atmosphäre, mit viel Sensibilität. Jedes Kind soll in seinem individuellen Tempo durch eigene Erfahrungen entdecken und lernen können.“

Auf die gute Zusammenarbeit mit dem Land verwies Karl Wutschitz, Bürgermeister der Gemeinde Sulz. Investitionen in dieser Größenordnung würden insbesondere für kleinere Kommunen immer eine große Herausforderung darstellen, sagte das Gemeindeoberhaupt. Die von Landesseite gewährte Unterstützung trage dazu bei, die finanzielle Belastung in einem bewältigbaren Rahmen zu halten. Wie Schöbi-Fink sprach auch Wutschitz von einer „zukunftsorientierten Investition“. Dem steigenden Bedarf an hochwertigen Kinderbetreuungsplätzen werde man in den nächsten Jahren gerecht werden können, zeigte sich der Bürgermeister überzeugt.

Foto: VLK


© 2021 Vorarlberger Volkspartei