Brauchen ein Stopp von Fleischimporten!

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Vorarlberger Landwirtschaft leidet unter den Billigimporten aus dem Ausland

Entschieden weißt VP-Landwirtschaftssprecher Bernhard Feuerstein die Kritik der Grünen in Sachen Kälbertransporte zurück: „Leider stammt nur rund 60 % des in Vorarlberg verkauften Fleisches von heimischen Bauern. Damit wird deutlich, dass ein beträchtlicher Teil aus dem Ausland importiert wird. Die Folge dieser Importe sind niedrige Marktpreise für Fleisch, weshalb viele Bauern gezwungen sind, ihre Tiere ins Ausland zu verkaufen, weil diese dort höhere Preise erzielen. Ein Stopp von Fleischimporten würde die Situation massiv entlasten!“ Feuerstein appelliert in diesem Zusammenhang einmal mehr an die Konsumentinnen und Konsumenten, beim Fleischkauf eine bewusste Entscheidung zu treffen: „Wer heimisches Fleisch kauft, der leistet seinen aktiven Beitrag gegen unnötige Tiertransporte. Dieses Faktum könnte auch von Seiten des Handels in seinen Werbemaßnahmen deutlich mehr in den Mittelpunkt gerückt werden!“

Kritik an der Milchwirtschaft verkennt die Fakten

Feuerstein zeigt sich auch verwundert, dass ausgerechnet die Milchwirtschaft von den Grünen immer wieder in Frage gestellt wird: „Ich kenne keinen Agrarexperten, der auf Grund der geografischen und klimatischen Gegebenheiten im Lande den großflächigen Umstieg auf den Ackerbau empfiehlt. Interessant ist auch, dass ausgerechnet von grüner Seite die ökologischen Vorteile der Grünlandwirtschaft konsequent ausgeblendet werden. Unsere Wiesen sind ein wesentlicher CO2-Speicher sowie ein hervorragender Erosionsschutz vor allem in den alpinen Lagen. Über die Vorteile von Grünflächen für die Artenvielfalt von Insekten sollten wir nicht einmal diskutieren!“ Feuerstein würde sich wünschen, dass diese Fakten Eingang in den 10-Punkte-Plan der Grünen finden würden: „Für eine differenzierte Diskussion ohne Schwarz-Weiß-Malerei wäre das sehr hilfreich!“


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