Josef Moosbrugger einstimmig wiedergewählt

Am 8. April fand die der konstituierenden Vollversammlung der LK-Vorarlberg statt.

Bei der konstituierenden Vollversammlung der LK Vorarlberg wurde heute der amtierende Präsident, Josef Moosbrugger (54), unter Anwesenheit von Landeshauptmann Markus Wallner dem Vorsitzenden Landesrat Christian Gantner einstimmig für eine weitere Funktionsperiode von fünf Jahren wiedergewählt.


Moosbrugger hat dieses Amt bereits seit 1999 inne, fungiert seit 2018 auch als Präsident der LK Österreich und führt darüber hinaus mit seiner Familie einen Milchvieh-, Ackerbau- und Forstbetrieb in Dornbirn. Als Vizepräsidentin und Leiterin der Sektion Dienstgeber wurde die amtierende Bundesbäuerin und Landtagsabgeordnete ÖKR Andrea Schwarzmann in ihrer Funktion bestätigt. Ebenso bewährt hat sich DI Hubert Malin, der weiterhin als Vizepräsident und Leiter der Sektion Dienstnehmer voransteht. Auch diese Entscheidungen erfolgten einstimmig.

Mehr Bauernbund bzw. Bäuerinnen

Bei der Stimmenauszählung am 6. März konnte der Bauernbund ein Mandat dazugewinnen und kommt nun auf 16 Kammerrätinnen und Kammerräte. Die Freiheitlichen und unabhängigen Bauern sind künftig mit drei Kammerräten in der Vollversammlung vertreten. 14 der 19 Personen entfallen auf die Sektion der Land- und Forstwirte, fünf auf die Sektion der Dienstnehmer. Der Frauenanteil konnte gegenüber der letzten Funktionsperiode auf vier Kammerrätinnen verdoppelt werden, die sich als aktive Bäuerinnen und Dienstnehmerinnen in der Interessenvertretung einbringen.

Wallner beglückwünscht Moosbrugger zum Start der 5. Amtsperiode

„Es ist wichtig, dass die konstruktiven, verlässlichen Kräfte in unserer land- und forstwirtschaftlichen Interessenvertretung bestätigt und gestärkt werden konnten. Das eindeutige Wahlergebnis von Josef Moosbrugger beweist, dass hervorragende Arbeit und ehrliches, konstantes Engagement gewürdigt werden. Für seine 5. Amtszeit als Präsident der Landwirtschaftskammer Vorarlberg wünsche ich ihm alles Gute und viel Erfolg. Gleichzeitig wird das Land Vorarlberg weiterhin ein verlässlicher Partner der bäuerlichen Vertretung bleiben“, betonte LH Wallner in seiner Grußbotschaft.

Auch in Krisen Chancen herausfiltern und umsetzen

„Wir werden gestärkt und mit neuer Energie unser Bestes geben, damit sich die harte land- und forstwirtschaftliche Arbeit lohnt und Freude bereitet. Dabei gilt das Motto: ‚Bewährtes halten, Neues gestalten.‘ Mir ist es darüber hinaus sehr wichtig, auch in diesen höchst herausfordernden Zeiten mit Klima- und Coronakrise etc. die konkreten Chancen herauszufiltern und umzusetzen“, betonte Moosbrugger. Neue Perspektiven für die bäuerlichen Familienbetriebe ortet er etwa in klugen Zukunftsstrategien, verbesserten Partnerschaften mit dem Handel, einer verpflichtenden Herkunftskennzeichnung, neuen Wertschöpfungsfeldern wie online-basierten Direktvermarktungs-Kanälen bzw. Green Care oder auch im Ersatz des Klimasünders Nr. 1, der fossilen Energien und Rohstoffe durch erneuerbare.

Regionale Versorgung erhöht Sicherheit für Zukunft

„Was wir aber noch viel stärker nach außen tragen müssen: Land- und forstwirtschaftliche Interessenvertretung ist bedeutend mehr als ‚Kammermusik‘ für unsere eigene Berufsgruppe. Denn als Land- und Forstwirtschaft stellen wir mit unseren vielfältigen Rohstoffen und Produkten unverzichtbare Lebensgrundlagen her – für alle Vorarlbergerinnen und Vorarlberger. Und Corona hat uns ganz klar vor Augen geführt: ‚Regional versorgen ist Denken an morgen‘ und eine ganz entscheidende Sicherheitsfrage für die Zukunft, bei Lebensmitteln genauso wie im Energiebereich! Darüber hinaus erbringen wir unzählige weitere Leistungen, die dem gesamten Ländle nützen, von der Pflege unserer attraktiven Heimat bis zum Umwelt- und Naturgefahrenschutz. Darauf können und sollten wir stolz sein und Vorarlberg mit uns“, unterstrich der wiedergewählte LK Vorarlberg-Präsident, der erkennbare und erhältliche Regionalität bzw. heimische Wertschöpfungskreisläufe als Win-Win-Situation für das ganze Land erachtet und daher in möglichst vielen Bereichen forcieren möchte. In der konstituierenden Vollversammlung wurde darüber hinaus auch die Besetzung der sechs Fachausschüsse beschlossen. Diese decken die verschiedenen land- und forstwirtschaftlichen Themenfelder ab. Insbesondere den Schwerpunkten Produktion, Wirtschaftlichkeit, Innovation und Erwerbskombination, Bio, erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit wird dabei verstärkter Raum gegeben.

Die Vollversammlung fand unter Einhaltung aller COVID-Schutzbestimmungen im Montfortsaal im Landhaus statt. Alle Anwesenden waren aktuell getestet.

Foto: Frederick Sams


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