Der neue VP-Klubobmann des ÖVP-Parlamentsklubs Ernst Gödl war zu Gast in Vorarlberg. Er nutzte den Besuch für einen intensiven Austausch mit Mitgliedern des Parteivorstands der Vorarlberger Volkspartei. Im Mittelpunkt standen aktuelle politische Herausforderungen, etwa in den Bereichen Wehrdienstreform, Dürrehilfen, Klimaanpassung sowie der Reform der Sozialhilfe und generell die Zusammenarbeit zwischen Bund und Land. „Gerade in herausfordernden Zeiten braucht es eine enge Abstimmung zwischen Bund und Ländern. Unser gemeinsames Ziel ist klar: Wir wollen bei den zentralen Zukunftsfragen inhaltlich an einem Strang ziehen und Lösungen entwickeln, die bei den Menschen ankommen“, betont VP-Klubobfrau Veronika Marte. Bereits bei bisherigen Treffen der ÖVP-Klubobleute hatte Marte die Reformpartnerschaft zwischen Bund und Ländern sowie eine effiziente Zusammenarbeit über alle staatlichen Ebenen hinweg als zentrale Aufgaben hervorgehoben.
Der Besuch von Ernst Gödl bot die Gelegenheit, die Anliegen Vorarlbergs direkt zu diskutieren und gemeinsame politische Schwerpunkte abzustimmen. „Ein starker Föderalismus lebt vom regelmäßigen Austausch. Vorarlberg bringt seine Erfahrungen und seine Positionen selbstbewusst ein. Gleichzeitig braucht es dort gemeinsame Lösungen, wo wir Herausforderungen nur miteinander bewältigen können“, so Marte.
Im Anschluss besuchten die beiden Klubobleute in Begleitung von Bürgermeister Manfred Rädler und den Stadträten Bernhard Kiener und Wolfgang Flach die Stadtwerke Feldkirch. Dort standen insbesondere die Energiesicherheit und der weitere Ausbau erneuerbarer Energieträger im Mittelpunkt. Für Marte sind beide Themen eng miteinander verbunden: „Eine sichere und verlässliche Energieversorgung ist entscheidend für unsere Haushalte und unsere Betriebe. Gleichzeitig wollen wir heimische und erneuerbare Energiequellen konsequent ausbauen. Damit stärken wir unsere Unabhängigkeit, schaffen regionale Wertschöpfung und sorgen für langfristige Versorgungssicherheit.“