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Kopftuchverbot an Schulen: Marte sieht Chance für Freiheit und persönliche Entwicklung junger Mädchen

Veröffentlichunsdatum
11 September, 2026
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VP-Klubobfrau Veronika Marte bekennt sich zum Kopftuchverbot an Schulen für Mädchen unter 14 Jahren. Für sie steht dabei der Schutz der persönlichen Entwicklung von Kindern im Mittelpunkt. „Junge Mädchen sollen die Chance haben, ihre eigenen Interessen zu entdecken und ihren persönlichen Weg zu finden. Schule muss dafür einen Raum schaffen, in dem Selbstbestimmung und Chancengleichheit an erster Stelle stehen“, betont Marte.

Für Marte geht es bei der Debatte ausdrücklich nicht darum, Religionen pauschal zu bewerten. Entscheidend sei vielmehr die Verantwortung gegenüber Kindern: „Unsere Aufgabe ist es, jungen Menschen die bestmöglichen Voraussetzungen für ihre Entwicklung zu geben. Kein Mädchen soll in jungen Jahren durch Erwartungen oder Rollenzuschreibungen in seiner Freiheit eingeschränkt werden. Das Kopftuchverbot kann deshalb eine Chance sein, jungen Frauen mehr Raum für ihre eigenen Entscheidungen zu geben.“

Gleichzeitig braucht eine solche Regelung aus Sicht Martes klare und praxistaugliche Rahmenbedingungen. Schulen, Direktionen und Lehrpersonen dürften bei der Umsetzung nicht allein gelassen werden. „Eine klare gesetzliche Regelung braucht auch klare Vorgaben für den Schulalltag. Lehrerinnen und Lehrer brauchen Rechtssicherheit und Unterstützung. Nur dann kann die Maßnahme ihren Zweck erfüllen und tatsächlich zum Schutz und zur freien Entwicklung der Kinder beitragen“, so Marte.

 

Nähere Informationen bei:
KO LAbg. Veronika Marte Tel. 0664 4329931

 

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