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Pflege zuhause stärken – Hauskrankenpflege als tragende Säule für Vorarlbergs Zukunft

Veröffentlichunsdatum
22 Juni, 2026
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„Die Stärkung der Pflege daheim ist ein zentraler Schlüssel für eine gute und verlässliche Versorgung in Vorarlberg“, betont VP-Sozialsprecherin Heidi Schuster-Burda anlässlich der Präsentation des Jahresberichts 2025 und des Perspektiven- und Entwicklungskonzepts 2030 der Hauskrankenpflege. Gerade weil rund 80 Prozent der pflege- und betreuungsbedürftigen Menschen in Vorarlberg zuhause begleitet und versorgt werden, brauche es starke mobile Strukturen, verlässliche Partner und eine klare gemeinsame Richtung.

„Die Hauskrankenpflege ist die wichtigste Säule, wenn es darum geht, Menschen möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben im vertrauten Umfeld zu ermöglichen. Sie gibt Sicherheit, entlastet Angehörige und sorgt dafür, dass Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird“, so Schuster-Burda. Die 66 Krankenpflegevereine in Vorarlberg leisten mit ihrer tiefen Verankerung in den Gemeinden einen unverzichtbaren Beitrag zur wohnortnahen Versorgung.

Besonders wichtig sei, dass Pflege zuhause nicht isoliert betrachtet werde. „Gute Pflege gelingt nur im Miteinander. Angehörige, Krankenpflegevereine, Gemeinden, Land, connexia und weitere Partner tragen gemeinsam Verantwortung. Diese gewachsenen Strukturen sind eine große Stärke unseres Landes“, erklärt die Sozialsprecherin. Vorarlberg setze damit auf Nähe, Professionalität und regionale Lösungen.

Mit dem Perspektiven- und Entwicklungskonzept 2030 seien die Weichen für eine gute Zukunft gestellt. Die Schwerpunkte reichen von der Sicherung qualifizierter Fachkräfte über neue Berufsrollen und Digitalisierung bis hin zu Prävention, Gesundheitsförderung und einheitlichen Qualitätsstandards. „Das ist verantwortungsvolle Sozialpolitik: Wir stärken Bewährtes, entwickeln Strukturen weiter und sichern die Versorgung langfristig ab“, so Schuster-Burda.

Für die VP-Sozialsprecherin steht fest: „Jeder Schritt zur Stärkung der Pflege daheim ist ein Gewinn für die Menschen, für die Familien und für das gesamte Sozial- und Gesundheitssystem. Unser Ziel ist klar: Wer Unterstützung braucht, soll auch künftig auf verlässliche Hilfe in der Nähe zählen können.“

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