MINT-Offensive engagiert fortsetzen

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VP-Landtagsanfrage zum aktuellen Umsetzungsstand eingebracht

Am 5. Juli 2018 hat der Vorarlberger Landtag einstimmig ein MINT-Maßnahmenpaket beschlossen, das konkrete Umsetzungsvorschläge, etwa in Form von außerschulischen Lernorten, aber auch die umfassende Ausstattung der Vorarlberger Schulen mit technischen und naturwissenschaftlichen Unterrichtsmaterialien beinhaltet. „Grundgedanke dieser Entschließung war es, junge Menschen frühzeitig für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern und in ihrer Berufsentscheidung vermehrt für technische Ausbildungen und Berufsfelder zu interessieren“, berichten die Wirtschaftssprecherin der Vorarlberger Volkspartei, Monika Vonier und Bildungssprecherin Veronika Marte.

Mittels einer nun vorliegenden Landtagsanfrage an Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink wollen die beiden nun in Erfahrung bringen, welche Schritte von Seiten der Landesregierung in die Wege geleitet wurden, um dem Landtagsbeschluss Rechnung zu tragen. „Mich freut es, dass diesem Thema im neuen Arbeitsprogramm so viel Bedeutung beigemessen wird und eine umfassende MINT-Strategie für das Land Vorarlberg entwickelt wurde. Mich interessiert, welche Zielsetzungen mit der Förderstrategie verbunden sind und welche konkreten Umsetzungsschritte geplant sind“, erläutert Vonier eine zentrale Fragestellung. Wichtig ist für die Wirtschaftssprecherin der Vorarlberger Volkspartei, dass dabei auch externe Partner in die neue MINT-Förderstrategie eingebunden werden: „Ich orte innerhalb der Vorarlberger Wirtschaft eine große Bereitschaft, sich in dieses Projekt mit ihrem Know-how einzubringen.“ Ebenso zentral ist für Vonier, dass die Angebote im ganzen Land verfügbar sind: „Um wirklich in die Breite zu kommen, ist es ein zentraler Erfolgsfaktor, dass die Angebote auch in ländlichen Regionen erlebbar und nutzbar sind.“

Ein Blick auf den Vorarlberger Arbeitsmarkt macht deutlich, dass Fachkräfte mit einer technischen Ausbildung nach wie vor sehr gefragt sind und über hervorragende Karriereperspektiven verfügen. „Es soll in diesem Zusammenhang auch nicht verschwiegen werden, dass diese Berufe sehr gute Verdienstmöglichkeiten bieten. Leider entscheiden sich derzeit dennoch zu wenige Jugendliche für die entsprechenden Ausbildungswege. Umso wichtiger wäre es, dass vor allem Frauen motiviert werden, eine solche Karriere anzustreben“, betonen Vonier und Marte übereinstimmend.

Foto: Daniel Mauche

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