Der heute veröffentlichten Ergebnisbericht zur individuellen Kompetenzmessung PLUS ist für VP-Bildungssprecherin Veronika Marte eine klare Aufforderung an NEOS-Bildungsminister Christoph Wiederkehr, rasch die richtigen Reformschritte einzuleiten: „Wir brauchen keine Diskussion darüber, ob unsere Kinder Latein lernen sollen oder nicht. Wir brauchen eine ernsthafte Debatte darüber, wie unsere Kinder – vor allem im urbanen Raum – besser Deutsch und Mathematik lernen können als derzeit. Hier erwarte ich mir klare Ansagen vom Minister und keine Ablenkungsversuche vom Status quo.“
Kein Verständnis hat Marte auch für die Aussagen der NEOS-Bildungssprecherin Katharina Fuchs: „Den ehemaligen Wiener Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr angesichts der Ergebnisse in der Bundeshauptstadt in den Himmel zu loben und zusätzlich den Chancenbonus für Schulen mit besonderen Herausforderungen auch noch für ihn zu vereinnahmen – obwohl dieser bekanntlich eine Vorarlberger Erfindung ist –, dazu kann ich nur sagen: Mehr Blick durch die pinke Parteibrille geht kaum!“
Klubobfrau Marte appelliert im Sinne der Schülerinnen und Schüler an eine Versachlichung der Debatte: „Wir wissen in vielen Bereichen, wo der Schuh drückt. Wir benötigen ausgezeichnete Pädagoginnen und Pädagogen in unseren Klassenzimmern. Wir brauchen weniger Bürokratie an den Schulen und dafür geschulte Fachkräfte, die Schulleitungen sowie Lehrerinnen und Lehrer entlasten. An diesen Stellschrauben müssen wir auf allen Ebenen drehen. Wir werden dazu demnächst auch im Landtag konkrete Vorschläge präsentieren, damit wir aus den aktuellen Testungen lernen und die notwendigen Verbesserungen erreichen.“