Mit einer Landtagsanfrage rücken Landtagsvizepräsidentin Monika Vonier und LAbg. Hanno Lecher die künftige Rolle des CAMPUS V in Dornbirn als gemeinsamer Standort für Wirtschaft, Tourismus und Innovation in den Mittelpunkt. Durch die gemeinsame Verortung der Vorarlberg Tourismus GmbH samt Convention Partner Vorarlberg und der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH soll ein sichtbarer Schritt zur Weiterentwicklung des Wirtschafts-, Tourismus- und Innovationsstandortes Vorarlberg gesetzt werden.
„Vorarlberg steht im Wettbewerb um Betriebe, Investitionen, Fachkräfte, Gäste, Forschungskooperationen und gute Ideen. Gerade deshalb braucht unser Land eine klare Positionierung und ein starkes gemeinsames Auftreten nach innen und außen“, betont VP-Wirtschaftssprecherin Monika Vonier. Die Stärken des Landes – wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, hohe Lebensqualität, Sicherheit, Innovationskraft, Leistungsbereitschaft und attraktive Naturräume – müssten noch stärker als gemeinsames Profil sichtbar gemacht werden.
Mit der Bündelung am CAMPUS V sollen bestehende Kompetenzen enger abgestimmt, Servicewege verkürzt und Synergien besser genutzt werden. „Wenn Wirtschaft, Tourismus, Forschung, Ausbildung und Standortkommunikation enger zusammenarbeiten, entstehen neue Chancen an den Schnittstellen der Branchen. Davon profitieren Betriebe, Tourismusdestinationen, Gründerinnen und Gründer, Fachkräfte, Gemeinden und Forschungseinrichtungen“, erklärt der Dornbirner Abgeordnete Hanno Lecher.
Vonier und Lecher wollen mit ihrer Anfrage an Landesrat Marco Tittler transparent klären, welche Ziele das Land mit der stärkeren Zusammenführung von Wirtschaftsservice, Tourismusservice und Standortmarketing verfolgt. Im Mittelpunkt stehen Fragen zu Kosten, personellen und strukturellen Synergien, konkreten Vorteilen für Unternehmen und Tourismuspartner sowie zur Weiterentwicklung von Angeboten in den Bereichen Fachkräfte, Innovationsförderung und Standortkommunikation.
„Unser Anspruch ist klar: Vorarlberg soll ein chancenreicher Lebensraum bleiben – für Menschen, die hier arbeiten, wirtschaften, forschen, Urlaub machen und Verantwortung übernehmen. Eine gemeinsame Standortmarke kann dazu beitragen, die Qualitäten unseres Landes sichtbarer zu machen und die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken“, so Vonier und Lecher abschließend.