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Kritik der Neos am Rettungsfonds ist überzogen

Veröffentlichunsdatum
29 Jänner, 2026
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Die finanziellen Entwicklungen im Rettungsfonds spiegeln laut VP-Sicherheitssprecher Guido Flatz den gesellschaftlichen Wandel in Vorarlberg wider: „Wir haben immer mehr ältere Menschen, die auf Transportdienste wie jene des Roten Kreuzes angewiesen sind. Gleichzeitig gibt es weniger junge Menschen, die Zivildienst bei Rettungsorganisationen leisten. Dadurch wird es zunehmend schwieriger, ausreichend ehrenamtliche Sanitäterinnen und Sanitäter zu gewinnen, die nach ihrem Zivildienst im Einsatz bleiben.“

Ein weiterer Faktor sei die steigende Zahl an Freizeitunfällen – insbesondere in der Wintersaison, wenn tausende Gäste ihren Urlaub in Vorarlberg verbringen: „Die Erwartungshaltung ist hoch – viele rechnen in Notsituationen mit einer umgehenden Bergung per Hubschrauber. Auch diese kostenintensive Infrastruktur wird über den Rettungsfonds mitfinanziert“, so Flatz.

„Diese Fakten müssen auch die NEOS zur Kenntnis nehmen. Sie beschreiben eine Realität, vor der wir nicht die Augen verschließen dürfen. Klar ist: Sicherheit in Notsituationen gibt es nicht zum Nulltarif. Die hohe Qualität der Rettungsleistungen in Vorarlberg muss uns etwas wert sein“, betont der VP-Landtagsabgeordnete.

Zudem verweist Flatz auf das Budget 2026, das eine Konsolidierung des Rettungsfonds vorsieht: „Die Landesregierung hat gezielte Maßnahmen gesetzt, um die Finanzierung auf dem aktuellen Niveau zu stabilisieren. Diesen Kurs gilt es entschlossen weiterzuverfolgen.“

Vorarlberg geht vor.