Mit der heute verkündeten Entscheidung kommt eine langjährige Diskussion zu einem vernünftigen Abschluss. Für den bisherigen KIKA-Standort wurde eine naheliegende und logische Nachfolgelösung gefunden. „Es ist richtig und wichtig, dass dieser Standort wieder seiner ursprünglichen Nutzung zugeführt wird. Ein Möbelstandort bleibt ein Möbelstandort – das ist wirtschaftlich sinnvoll und entspricht den Erwartungen der Menschen im Land“, betont VP-Wirtschaftssprecherin Monika Vonier.
Mit dieser Entscheidung wird auch einem klaren Wunsch vieler Vorarlbergerinnen und Vorarlberger entsprochen. In den vergangenen Jahren sind zahlreiche Kundinnen und Kunden für entsprechende Einkäufe in andere Regionen ausgewichen. „Wir wissen, dass es in diesem Bereich eine spürbare Kaufkraft-Abwanderung gegeben hat – unter anderem belegt durch Analysen wie jene der CIMA. Diese Entwicklung können nun gezielt eingedämmt und Wertschöpfung wieder im Land gehalten werden“, so Vonier.
Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist eine Investition von 65 Millionen Euro von besonderer Bedeutung. Die Wiederbelebung dieses attraktiven Standorts sorgt nicht nur für ein erweitertes Angebot im Land, sondern stärkt auch den Wirtschaftsstandort Vorarlberg insgesamt. „Gut, dass diese Entscheidung jetzt gefallen ist. Sie bringt Klarheit und schafft neue Perspektiven für Wirtschaft sowie Kundinnen und Kunden gleichermaßen“, unterstreicht Vonier.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist für die beiden Dornbirner Abgeordneten Hanno Lecher und Karin Feurstein-Pichler die Beschäftigungssituation. „In einer aktuell angespannten Lage am Arbeitsmarkt zählt jeder zusätzliche Arbeitsplatz. Umso wichtiger ist es, dass mit dieser Nachfolgelösung auch 170 neue Jobs entstehen und bestehende gesichert werden können“.
Beide Abgeordneten erinnern daran, dass die VP-Dornbirn die Umsetzung des neuen IKEA-Standortes von Anfang an befürwortet und unterstützt hat.