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Seniorenbund-Landesobfrau begrüßt Entwicklung in der EU – Bargeld soll erhalten bleiben, auch EU-Kommissar Brunner unterstützt die Initiative

Veröffentlichunsdatum
30 Juli, 2026
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Mehrere Initiativen in Europa wollten das Bargeld komplett abschaffen und nur noch digital erlauben. Nun gibt gute Nachrichten: Das EU-Parlament hat einen wichtigen Schritt gesetzt, um unser Bargeld dauerhaft zu schützen. Damit ist ein großer Erfolg für alle erreicht, die sich seit Jahren für den Erhalt des Bargeldes einsetzen.

Das Recht auf Barzahlung soll gesetzlich abgesichert werden

Die EU arbeitet an einer Verordnung, die das Recht auf Bezahlen mit Bargeld rechtlich absichern soll. In den kommenden Wochen beginnen die Verhandlungen zwischen EU-Kommission, EU-Parlament und dem Rat der EU.

Ein historischer Meilenstein

ÖVP-Seniorenbund-Landesobfrau Andea Schwarzmann dazu: „Für mich ist es ein historischer Meilenstein und ein großer Erfolg, dass die EU das Recht auf Barzahlung als Grundrecht verankern will. Damit wird dem zunehmenden ‚No Cash‘-Trend im Handel und in der Gastronomie ein Riegel vorgeschoben“. Wichtig in d er gesamten Diskussion ist auch die klare Haltung von EU-Kommissar Magnus Brunner, der dazu sagt:“ Technischer Fortschritt bedeutet nicht, bewährte Freiheiten aufzugeben. Bargeld ist und bleibt eine wichtige Zahlungsoption. Dafür setze ich mich ein. Bargeld soll durch europäische Zahlungslösungen ergänzt werden“ , so Brunner. Ebenso wichtig ist, dass Zugang zu Bargeld sichergestellt werden muss, so Schwarzmann. Damit wird der flächendeckende Erhalt von Bankomaten indirekt festgeschrieben. Das entspricht unserer langjährigen Forderung, dass gerade im ländlichen Raum der Zugang zu Bargeld nicht weiter eingeschränkt werden darf.

Warum Bargeld so wichtig ist

Für viele ältere Menschen ist Bargeld mehr als ein Zahlungsmittel. Es steht für:

Selbstbestimmung und Freiheit
Barrierefreies Bezahlen – ohne Smartphone oder Internet
Privatsphäre und Unabhängigkeit
Sicherheit auch bei Stromausfällen oder Cyberangriffen
Teilhabe am gesellschaftlichen Leben

Wer Bargeld einschränkt, erschwert vielen Menschen den Alltag.

Bargeld stärkt unsere Regionen

Seniorinnen und Senioren sind eine tragende Säule der österreichischen Wirtschaft. Rund 60 Milliarden Euro geben Ältere jährlich aus – das entspricht etwa einem Viertel des gesamten privaten Konsums.

Schwarzmann: „Es wird vor allem regional eingekauft: beim Bäcker, im Dorfladen, im Fachgeschäft, im Gasthaus. Das stärkt Betriebe und sichert Arbeitsplätze in den Gemeinden“.

Bis Ende 2026 soll die Verordnung, die das Recht auf Bezahlen mit Bargeldrechtlich absichert, beschlossen sein. Jetzt darf es keine Kompromisse geben, die Hintertüren für Bargeld-Verweigerer offenlassen. „Ich werde mich weiterhin mit aller Kraft dafür einsetzen, dass Bargeld für alle Menschen uneingeschränkt erhalten bleibt“, so die Landesobfrau und Seniorensprecherin im Landtag Andrea Schwarzmann..

Bargeld bedeutet Freiheit, Sicherheit und Selbstbestimmung – und das muss auch in Zukunft so bleiben, sind sich Brunner und Schwarzmann einig.

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