Vorarlberg setzt auf Fortschritt und einen eigenständigen Weg, der von Zuversicht, Mut und Kompetenz geprägt ist. In herausfordernden Zeiten übernimmt das Land Verantwortung, um die Lebens- und Arbeitswelt von morgen aktiv zu gestalten.

Webseite durchsuchen
Kontakt
Adresse Römerstraße 12, 6900 Bregenz
Folgen Sie uns.
Kontakt
Adresse Römerstraße 12, 6900 Bregenz
Folgen Sie uns.

Details

Digitalisierung in der Verwaltung nimmt weiter Fahrt auf

Veröffentlichunsdatum
2 September, 2026
Meinungen
Keine Kommentare

Neues Serviceportal ist wichtiger Schritt zu weniger Bürokratie, schnelleren Verfahren und besserem Service für Unternehmen

Mit dem neuen digitalen Serviceportal des Landes Vorarlberg nimmt die Digitalisierung der Verwaltung weiter Fahrt auf. Für VP-Wirtschaftssprecherin LAbg. Monika Vonier ist die Inbetriebnahme des Portals ein wichtiger Schritt, um Verwaltungsleistungen einfacher zugänglich zu machen, Verfahren zu beschleunigen und Unternehmen wie Bürgerinnen und Bürger spürbar zu entlasten. Gerade in Zeiten wachsender Anforderungen an öffentliche Haushalte ist es für Vonier entscheidend, Verwaltungsprozesse schlanker, treffsicherer und serviceorientierter zu gestalten: „Eine moderne Verwaltung muss schnell, effizient und serviceorientiert funktionieren. Digitalisierung ist dabei kein Selbstzweck, sondern ein entscheidender Hebel, um Bürokratie abzubauen, Wege zu verkürzen und den Wirtschaftsstandort Vorarlberg zu stärken“, betont Vonier.

Das neue Serviceportal ist seit 30. Juni 2026 in Betrieb und soll als digitales Fundament für immer mehr Verwaltungsleistungen dienen. Bereits in der ersten Phase stehen Anwendungen zur Verfügung, die insbesondere für Unternehmen relevant sind. Dazu zählen digitale Möglichkeiten im Bereich von Betriebsanlagenverfahren sowie erste Förderprozesse aus dem Wirtschaftsressort.

Für Vonier ist entscheidend, dass der Ausbau nun konsequent fortgesetzt wird: „Gerade Betriebe verlieren heute noch zu viel Zeit mit Formularen, Rückfragen und administrativen Abläufen. Wenn Verfahren künftig digital eingereicht, Unterlagen einfacher ergänzt und Verfahrensstände transparent eingesehen werden können, bringt das einen ganz konkreten Mehrwert für unsere Unternehmen.“

Mit einer parlamentarischen Anfrage an Landeshauptmann Markus Wallner will Vonier deshalb den aktuellen Stand sowie die nächsten Entwicklungsschritte des Serviceportals näher beleuchten. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die bisherigen Erfahrungen, die weitere Digitalisierung von Betriebsanlagenverfahren und Förderansuchen, geplante Anwendungen für 2026 und 2027 sowie die Verknüpfung mit bestehenden digitalen Angeboten. „Der Start des Serviceportals ist ein wichtiger Meilenstein, aber noch nicht das Ziel. Jetzt geht es darum, jene Verfahren zu digitalisieren, bei denen für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen der größte Nutzen entsteht. Weniger Papier, weniger Doppelgleisigkeiten, mehr Transparenz und schnellere Abläufe müssen der Anspruch sein“, so Vonier.

Neben der Benutzerfreundlichkeit müsse auch die Sicherheit der digitalen Verwaltung von Beginn an mitgedacht werden. Vor dem Hintergrund der neuen Vorgaben durch das NISG 2026 seien ein professionelles Risikomanagement, hohe Cybersicherheitsstandards und der Schutz digitaler Verwaltungsleistungen wesentliche Voraussetzungen für den weiteren Ausbau. Vonier abschließend: „Wenn wir Digitalisierung richtig einsetzen, können wir Verwaltung einfacher und leistungsfähiger machen und gleichzeitig unsere Betriebe entlasten. Genau diesen Weg müssen wir jetzt mit Tempo weitergehen.“

Vorarlberg geht vor.