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Dogan: „Wer Jugendkriminalität verhindern will, darf nicht wegschauen – sondern muss frühzeitig handeln.“

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28 Mai, 2026
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Die angekündigte Ausweitung des Präventionsprojekts „Spurwechsel“ auf ganz Vorarlberg wird von VP-Jugendsprecher LAbg. Cenk Dogan ausdrücklich begrüßt. Das Projekt, das bisher im Bezirk Dornbirn umgesetzt wurde, soll ab Herbst landesweit greifen und richtet sich an Kinder und Jugendliche, die durch Delikte wie Vandalismus, Diebstahl oder Gewalt auffallen. „Wer Jugendkriminalität verhindern will, darf nicht wegschauen – sondern muss frühzeitig handeln. Genau deshalb ist die Ausweitung von Spurwechsel ein wichtiger und richtiger Schritt“, betont Dogan.

Gerade die jüngsten Fälle würden zeigen, dass es sich bei manchen Vorfällen längst nicht mehr um harmlose Jugendstreiche handle. Wenn öffentliche Einrichtungen beschädigt, Fahrzeuge zerstört oder Gewaltdelikte begangen werden, müsse der Staat klar reagieren. „Wir reden hier von Kindern und Jugendlichen, die teilweise noch nicht strafmündig sind, aber dennoch Taten setzen, die für Opfer, Familien und das Umfeld massive Folgen haben können. Das darf man nicht verharmlosen“, so Dogan. Gleichzeitig sei klar, dass bei jungen Menschen nicht nur Strafe, sondern vor allem rechtzeitige Intervention und Prävention im Mittelpunkt stehen müssten.

Besonders wichtig sei dabei, dass auffällige Kinder und Jugendliche künftig rascher erreicht werden. „Viele problematische Entwicklungen beginnen nicht von heute auf morgen. Oft gibt es frühe Warnsignale: Schulprobleme, fehlende Tagesstruktur, schwierige familiäre Situationen, falsche Freundeskreise oder erste Delikte. Genau an diesem Punkt müssen wir ansetzen – bevor aus einzelnen Auffälligkeiten eine kriminelle Laufbahn wird“, erklärt der Jugendsprecher.

Dogan begrüßt daher ausdrücklich den Ansatz von „Spurwechsel“, Polizei, Kinder- und Jugendhilfe sowie offene Jugendarbeit enger zu vernetzen. „Es braucht klare Grenzen, aber auch konkrete Hilfsangebote. Jugendliche müssen spüren, dass ihr Verhalten Konsequenzen hat. Gleichzeitig müssen sie die Chance bekommen, Verantwortung zu übernehmen und wieder auf den richtigen Weg zurückzufinden“, hält Dogan fest. Niederschwellige Beratung, rasche Gespräche mit den Betroffenen und ihren Eltern sowie eine koordinierte Begleitung seien dafür entscheidend.

„Wegschauen hilft niemandem – nicht den Jugendlichen, nicht den Familien und nicht der Gesellschaft. Wer junge Menschen ernst nimmt, muss ihnen Orientierung geben, Grenzen setzen und Perspektiven eröffnen“, so Dogan. Die landesweite Ausrollung von „Spurwechsel“ sei daher ein starkes Signal für mehr Prävention, mehr Sicherheit und mehr Verantwortung im Umgang mit Jugendkriminalität.

Abschließend betont Dogan: „Unser Ziel muss sein, Kinder und Jugendliche frühzeitig zurück in die Spur zu bringen. Das schützt potenzielle Opfer, entlastet Familien und gibt jungen Menschen die Möglichkeit, ihr Leben wieder in eine positive Richtung zu lenken.“

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