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Reaktion des Handels auf Kritik von LK-Präsident Moosbrugger ist vollkommen überzogen

Für den ÖVP-Agrarsprecher und stellvertretenden Bauernbund-Landesobmann Bernhard Feuerstein ist die Reaktion des Handels, und insbesondere jene von SPAR-Chef Gerhard Drexel, nach der Kritik von LK-Präsident Josef Moosbrugger überzogen und unverständlich. „Ganz ohne Zweifel ist der Handel ein wichtiger Partner der heimischen Landwirtschaft; und es gibt auch einzelne Produktgruppen, wo gemeinsame Erfolge zu verzeichnen sind. Sich aber als Samariter der Bauern darzustellen, hat mit den tatsächlichen Verhältnissen nur wenig zu tun!“

Die landwirtschaftlichen Produktionspreise in Österreich können, so Feuerstein, nicht mit jenen in Deutschland und seinen viel größeren Strukturen verglichen werden. „Wenn man ein fairer Partner der österreichischen Landwirtschaft ist, brüstet man sich nicht damit, Preise über dem Weltmarkt zu zahlen. Es sollte auch für den Handel eine Selbstverständlichkeit sein, dass höhere Qualität nur zu höheren Preisen Machbar ist!“

Feuerstein betont, dass es nicht nur um das Frischfleisch in der Theke oder ums Kalbfleisch geht. „Es geht genauso um das Verarbeitungsfleisch in der Wurst; es geht genauso darum, dass es keine Sonderaktionen zum Sonderpreis auf Lebensmittel mehr gibt! Tatsache ist, dass es sehr vielen Bauern wirtschaftlich nicht gut geht und der Handel ein Teil dieses Problems ist und sich nicht einfach aus der Verantwortung stehlen darf.“

Foto: (c)Mauche.at


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